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Coronavirus – Aktuelle Information

Sehr geehrte Mandanten,

trotz der aktuellen Entwicklung beim Coronavirus (COVID-19) läuft der Betrieb unserer Anwalts- und Notarkanzlei schon aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen grundsätzlich weiter. Wir bitten jedoch, die folgenden Einschränkungen zu beachten:

  1. Wir werden die Besucherfrequenz in unserer Kanzlei stark reduzieren.
  2. Besuche in der Kanzlei sind fortan nur nach vorheriger telefonischer Rücksprache möglich.
  3. Ein Besuch in unsere Kanzlei ist momentan leider nicht möglich, wenn Sie in den letzten zwei Wochen in einem Risikogebiet waren (z. B. Italien, Tirol, Schweiz, Frankreich, Madrid), Kontakt mit Personen hatten, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden oder sich in Quarantäne befinden oder Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Halsschmerzen haben oder gehabt haben.
  4. Beurkunden und Beglaubigungen führen wir grundsätzlich weiter in unseren Kanzleiräumen durch. Alle Termine können bei entsprechendem Wetter und auf Wunsch auch in unserem Kanzleigarten unter freiem Himmel stattfinden. Wir bitten, dass zu den Terminen in den Kanzleiräumen nur die unmittelbar Beteiligten erscheinen. Je weniger Personen sich in einem Raum aufhalten, umso besser kann sich jeder schützen. Ohne Mehrkosten können sich Beteiligte auch in vielen Fällen gegenseitig vertreten.
  5. Ab sofort bieten wir grundsätzlich alle Besprechungstermine als Telefontermine an, gerne auch als Videokonferenz. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir entsprechend der allgemeinen Empfehlungen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus persönliche Besprechungstermine vor Ort in der Kanzlei auf dringende Fälle beschränken. Notarielle Urkunden können dabei ohne weiteres nach telefonischer Besprechung vorbereitet und abgestimmt werden. Anwaltliche Mandate können oftmals komplett digital bearbeitet werden.
  6. Gerne können Sie uns Ihre Unterlagen zur Besprechung vorab per Email oder Telefax zukommen lassen oder in unseren Briefkasten einwerfen. Wir bitten darum, auf Schnellhefter, Ordner, Plastikhüllen o.ä. zu verzichten.
  7. In den Mandantenbereichen der Kanzlei gilt grundsätzlich die Maskenpflicht. Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten der Kanzleiräume. Desinfektionsmittel steht bereit.
  8. Wir sorgen durch regelmäßiges Reinigen und Lüften der Räume für bestmöglichen Schutz.
  9. Bitte halten Sie Abstand zu anderen Besuchern und den Mitarbeitern unserer Kanzlei.
  10. Wir bitten um Verständnis, dass es aufgrund der aktuellen Situation gerade im notariellen Bereich zu verzögerten Bearbeitungszeiten kommen kann.

Bei alledem hat die Gesundheit unserer Mandanten und Mitarbeiter für uns höchste Priorität. Wir haben verschiedene Vorkehrungen getroffen, um das Ansteckungsrisiko für unsere Mandanten und Mitarbeiter zu minimieren. Im Ernstfall sind wir in der Lage, den Bürobetrieb auf „Home-Office“ umzustellen.


Pressemitteilung der Dieburger Notare und Notarinnen zum Thema Patientenverfügung

Ein Rechtsanwaltskollege aus Dieburg hat in den letzten Tagen in mehreren Werbeanzeigen den Eindruck erweckt, dass zahlreiche Patientenverfügungen für den Fall einer COVID19-Erkrankung („Corona-Virus“) unzureichende Formulierungen enthalten würden. Er hat dabei insbesondere ausgeführt, dass dortige Regelungen zur künstlichen Beatmung „fatale Auswirkungen“ haben könnten.

Aufgrund zahlreicher Nachfragen aus der Mandantschaft und der Bevölkerung sehen wir uns gezwungen, diese Aussagen des Kollegen richtig zu stellen:

  • Es besteht kein Grund zur Besorgnis, aufgrund einer Patientenverfügung im Falle der Erkrankung mit COVID19 nicht behandelt zu werden.
  • Die üblicherweise verwendeten Patientenverfügungen enthaltenen Regelungen zur Ablehnung einer künstlichen Beatmung nur für bestimmte Behandlungssituationen. Diese sind üblicherweise auf den unmittelbaren Sterbeprozess, das Endstadium einer unheilbaren tödlich verlaufenden Krankheit oder den Hirntod beschränkt. Dies entspricht auch dem Wunsch vieler Menschen, in einem solchen Zustand des Siechtums nicht durch „Apparatemedizin“ am Leben erhalten zu werden.
  • Im Falle eines Krankenhausaufenthaltes wegen einer COVID19-Infektion ist eine Behandlung aber auf Heilung gerichtet. In diesem Fall würde eine künstliche Beatmung aufgrund vorstehender Formulierungen einer Patientenverfügung nicht unterbleiben.

Sollte gleichwohl eine Unsicherheit hinsichtlich einzelner Formulierungen bestehen, kann natürlich der Rat eines Notars oder Rechtsanwalts eingeholt werden. Ergänzend sei auf die Broschüre des Bundesjustizministeriums zu Patientenverfügungen verwiesen, welche im Internet abrufbar ist.

Dieburg, den 3. April 2020

Notare Hilmar Fach, Dr. Raimund Lieb, Dr. Martin Fach

Notarinnen Susanne Schwandt, Vanessa Kaiser




Über unsere Kanzlei

Unsere Kanzlei wurde bereits im Jahre 1910 gegründet und ist seither in Dieburg ansässig. Wir stehen somit für langjährige Erfahrung und Kontinuität. Mit unseren vier Rechtsanwälten, davon drei Notare, bieten wir ein breites Spektrum der Rechtsberatung an, können aber gleichzeitig aufgrund unserer Struktur auch eine hohe fachliche Qualität und Kompetenz durch verschiedene Spezialisierungen gewährleisten.

Unser anwaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf dem Zivilrecht, insbesondere auch auf Gebieten wie dem Arbeitsrecht, Mietrecht, Erbrecht, Familienrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie dem Versicherungsrecht. Zudem sind wir durch unsere erfahrenen Notare in nahezu allen notariellen Angelegenheiten für unsere Mandantschaft tätig.

Wir stehen unseren Mandanten als Rechtsanwälte in allen streitigen Auseinandersetzungen zur Seite. Hierbei versuchen wir zunächst, ihre Rechte und Interessen außergerichtlich durchzusetzen, um so langwierige und kostenintensive Prozesse zu vermeiden. Auch alternative Streitbeilegungsverfahren wie z.B. eine Mediation sind dabei eine Option. Falls es notwendig ist, vertreten wir unsere Mandanten aber auch mit aller erforderlichen Entschiedenheit vor Gericht.

Daneben gewinnt die reine Beratungstätigkeit in unserer Kanzlei eine immer größere Bedeutung, da wir unsere Mandanten so bereits frühzeitig auf drohende rechtliche Risiken hinweisen können, um mögliche Auseinandersetzungen schon im Vorfeld zu vermeiden. Auch Vorträge zu aktuellen rechtlichen Themen werden von uns regelmäßig gehalten.

In komplexen steuerrechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen arbeiten wir bei Bedarf mit renommierten Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zusammen.

Unsere Mandantschaft besteht hauptsächlich aus Privatleuten und mittelständischen Unternehmen, von denen viele schon seit Jahrzehnten von uns beraten werden.

Persönlicher Kontakt zu unseren Mandanten sowie eine individuelle und vertrauensvolle Betreuung sind uns bei unserer Tätigkeit sehr wichtig.